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Der östliche und der westliche Backsteinrundweg

 

Die Backsteinrundwege werden über den Tourismusverband M-V vermarktet und treffen in Rostock aufeinander. Der Routenverlauf ist im Stadtgebiet mit den Routensymbolen, einem violetten Kreis mit Fahrradsymbol und blauem Querbalken ausgeschildert. In dem Querbalken sind die Rundwege bezeichnet (leider viel zu klein). Im Stadtgebiet konzentrieren sich die Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum. Außerdem können mit kurzen Abstechern die alten Dorfkirchen Biestow und Lichtenhagen erreicht werden. Die Dorfkirche Toitenwinkel ist, bis auf das Friedhofsportal, zwar nicht mehr der alte Backsteinbau, jedoch geschichtlich sehr interessant. Aus Toitenwinkel stammt die Familie der Grafen von Moltke, die vor allem durch einige berühmte Feldherren bekannt ist.

Für Architekturinteressierte: Die Stadt Rostock fühlte sich auch im 20. Jahrhundert dem Backsteinbau verpflichtet. In den 20-er und 30-er Jahren entstanden die westlichen Stadtteile Hansa- und Komponistenviertel sowie das Innerstädtische Gymnasium am Goetheplatz im Bauhausstil und als traditioneller Mietwohnungsbau. Im Stadthafen wurden die Speicher errichtet. In den 50-er Jahren wurde die Lange Straße im „Stalin-Stil“ erbaut, aber auf Drängen der Rostocker Architekten und mit dem „Segen“ Walter Ulbrichts nicht mit Putz- und Natursteinfassade, sondern mit gebrannten Klinkern, ergänzt durch aufwändige Ornamente mit glasierten Klinkern. Die Tradition fand in den 70-er und 80-er Jahren ihre Fortsetzung im Plattenbau in den großen Wohngebieten (einiges hiervon konnte auch nach der Sanierung erhalten werden) sowie in der flächenhaften Sanierung des Stadtzentrums im Bereich des Stadthafens.

 

Ø   Marienkirche

Ø   Nikolaikirche

Ø   Petrikirche

Ø   Universitätskirche und Kloster „Zum Heiligen Kreuz“

Ø   Michaeliskloster

Ø   Stadtbefestigung Kröpeliner Tor

Ø   Steintor

Ø   Kuhtor

Ø   Dorfkirche Biestow

Ø   Dorfkirche Lichtenhagen